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aus dem Findbuch
des Archivbestandes der SH :
Vorwort zur Geschichte des Vereins
Institutionen verkörpern allzu oft verknöcherten Bürokratismus und sind Sinnbild eines starren Verwaltungsapparates. Auf die Südtiroler Hochschülerschaft passt diese Wesensform jedoch nicht. Der Werdegang der Hochschülervereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1955 ähnelt vielmehr dem Lebenszyklus eines unangepassten Querkopfes, der sich emanzipiert hat, die politischen Eliten in ihrem Tun kritisiert, sich widerspenstig und garstig gibt und schließlich im reiferen Alter die Auswirkungen der „Midlifecrisis" zu spüren bekommt: Heute sucht die Organisation eine neue Verortung, neue Aufgaben. Nicht mehr hitzige politische Debatten bestimmen 2002 den Studentenalltag, vielmehr besinnt man sich auf die eigenen Ursprünge.
Diese liegen in der unmittelbaren Nachkriegszeit. Die Südtiroler Studenten hatten sich im „Bund der Südtiroler Hochschüler" für kurze Zeit zusammengeschlossen. Diese Vereinigung kümmerte sich vor allem um die Regelung der Ausreiseformalitäten und um die Gleichstellung der Südtiroler Studenten mit ihren österreichischen Kommilitonen. Zu Beginn der 50er Jahre existierte der Studentenbund aber de facto nicht mehr.(1)
Um 1955 belief sich die Zahl der Südtiroler Studierenden auf etwa 300. Hauptgrund für die Gründung einer neuen Hochschülervereinigung war vor allem die Erhaltung des kulturellen Erbes und des Zusammenhalts der Südtiroler Studenten an den Universitäten fern der Heimat.
Dieser Hintergrund, aber auch die offene Studientitelfrage sowie die wirtschaftliche Unterstützung und organisatorische Hilfe für die Studenten drängten Josef Ferrari dazu, die Gründung einer Hochschülervereinigung voranzutreiben. Der Vizeschulamtsleiter war der geistige Vater der SH. „Es war vor allem dessen Sorge um die Zukunft der deutschen Schule, welche ihn dazu bestimmte, die Universitätsstudenten zur Mitarbeit und zur Initiative anzuspornen."(2) Hochwürden Ferrari ging es darum, dem eklatanten Mangel an ausgebildeten Mittelschullehrkräften abzuhelfen.
Nachdem bis 1949 durch das faschistische Hochschulgesetz das Studium im Ausland für die Staatsangehörigen nichtitalienischer Volkszugehörigkeit in den neuen Provinzen verboten war, kam 1952 durch die Unterzeichnung des österreichisch-italienischen Kulturabkommens Bewegung in die Studientitelfrage. Nach der Ratifikation des Abkommens 1954 zeichnete sich für das kommende Jahr ein Zusammentreffen der Expertenkommission ab, die eine Liste mit jenen in Österreich erworbenen Studientiteln zusammenstellen sollte, die den Studientiteln, die in Italien erworben werden können, gleichgestellt sind.(3)
Die Gründung einer Vereinigung der Hochschüler drängte also, ein Mitspracherecht in der heiklen Studientitelfrage konnte nur über ein gemeinsames Auftreten erreicht werden.
Entscheidend gefördert wurde Bildung einer Hochschülerorganisation durch die Meraner Hochschulwochen, die 1954 vom Südtiroler Kulturinstitut erstmals veranstaltet wurden und bei denen Südtiroler Studenten aus verschiedenen Studienorten diese Thematik erörterten.(4) Nach einem unbefriedigenden Zusammentreffen im Dezember 1954 kam zu Ostern 1955 Bewegung in die Sache.
Ein vorläufiges Statut wurde abgefasst und eine Gründungsversammlung für den 15. April 1955 im Bozner Gasthof Sargant einberufen. Dr. Paul Stacul wurde zum provisorischen Präsidenten der Südtiroler Hochschülerschaft gewählt. Unmittelbar nach dieser Versammlung begann man damit, das Sekretariat aufzubauen, Mitglieder zu werben, Verbindungsmänner zu suchen und Kontakt mit den Behörden aufzunehmen.
Während es Josef Ferrari vorrangig um eine Erstellung der Hochschulstatistik und die Werbung von akademisch ausgebildeten Lehrkräften ging, vergrößerte sich der Aktionsradius der Hochschülerschaft bereits unmittelbar nach der Gründung um mehrere Agenden: die Maturantenberatung, das Eingreifen in die Studientitelfrage, die Herausgabe einer Hochschülerzeitung („Der fahrende Skolast") und die Veranstaltung von Studientagungen.(5)
Stacul musste bald zum Militär einrücken und Alfred Pichler übernahm bis zur ersten ordentlichen Vollversammlung am 12. September 1955 die Präsidentschaft. Bei dieser Versammlung wurde von den 63 anwesenden Mitgliedern die Organisation rechtmäßig konstituiert und Franz von Walther zu ihrem ersten Präsidenten gewählt.
Fast zeitgleich erfuhr man, dass am 10. Oktober 1955 die österreichisch-italienische Expertenkommission zur Prüfung der Frage der Anerkennung der akademischen Grade zusammentreten werde. Der neu gewählte Vorstand arbeitete ein Memorandum aus und setzte sich mit den zuständigen politischen und kulturellen Stellen in Südtirol zusammen. Bei den Verhandlungen in Rom konnte die SH, vertreten durch Franz von Walther und Richard Thurner, Überzeugungsarbeit auf italienischer Seite leisten und war beträchtlich am Zustandekommen eines annehmbaren Kompromisses beteiligt.
Im Februar 1956 erschien die erste Einzelnummer des „fahrenden Skolasten". Die unter allgemeiner Skepsis, vor allem auf Betreiben von Rainer Seberich und Franz von Walther umgesetzte Idee einer eigenen Zeitschrift hat sich zu einem der erfolgreichsten Projekte der SH entwickelt. Profilieren konnte sich die junge Organisation in der Folgezeit auch über die ab 1957 jährlich stattfindenden Studientagungen, an denen regelmäßig hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur teilnahmen. Auch bei den Meraner Hochschulwochen engagierte sich die Hochschülerschaft als Mitveranstalterin.
In den ersten Jahren ihres Bestehens organisierte die SH Ferienreisen, half bei der Gründung von Hochschulgruppen und der Beschaffung der „Buden", sorgte sich um die Stipendienbewerbung und Kulturbeiträge.(6)
Die SH musste sich in ihrer Gründerzeit aber auch mit der politisch schwierigen Situation in Südtirol auseinandersetzen. Ein Beispiel dafür ist die „Passfrage" von 1963.(7) Die SH intervenierte bei den zuständigen politischen Stellen, um die restriktiven Aus- und Einreisebestimmungen im Sinne der Südtiroler Studenten in Österreich zu lockern.
Organisatorisch-institutionell sah das erste Statut der SH einen Präsidenten und die Vollversammlung als die entscheidenden und bestimmenden Organe vor. Bei einer zahlenmäßig relativ kleinen Gruppe bewährte sich dieses Modell, musste aber bereits nach wenigen Jahren aufgrund der rasch ansteigenden Mitgliedszahlen überdacht werden.
Schon 1962 macht sich Karl Berger „Gedanken zu einer notwendigen Reform"(8). Berger erscheint besonders eine genauere Definition der Organisationsform und Aufgaben der Hochschulgruppen wichtig. Er sprach auch die Notwendigkeit einer Delegiertenversammlung an Stelle der Vollversammlung an, da mit der steigenden Mitgliederzahl eine Vollversammlung unzweckmäßig erschien.
Das 1965 und 1968 geänderte Statut der SH sah als gravierendste Veränderungen schließlich die Ablösung der Vollversammlung durch einen Ausschuss vor, sowie die Ersetzung des Präsidenten durch einen Vorsitzenden.
Im Statut von 1968 bezeichnet sich die SH als die Vereinigung der Südtiroler Hochschüler, die als Organisation unabhängig und weltanschaulich ungebunden ist (Art. 1, §1, Statut 1968)(9). Als Aufgabenkreis wird die Wahrung und Vertretung der Belange der Südtiroler Studentenschaft während der Zeit ihres Hochschulstudiums, und zwar die fachliche, kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Förderung sowie die Vertretung wirtschaftlicher und sozialer Interessen genannt. (Art. 2, § 2, Statut 1968).
Erster Sitz der SH war ein Büro in den Räumlichkeiten des Südtiroler Kuturinstitutes in der Laubengasse, dann war einige Zeit (ab 1956) die Streitergasse die Adresse der Hochschüler und seit 1967 verfügt die SH über ihren Sitz im Kulturhaus „Walther von der Vogelweide" („Waltherhaus").
Die Diskussion um ein kulturpolitisches Engagement und die aufkommende Universitätsdebatte führte im Laufe der 60er Jahre zu Meinungsverschiedenheiten und kündigte einen Paradigmenwechsel in der SH an: Von der SVP-nahen, vor allem mit gewerkschaftlicher Interessensvertretung beschäftigten Organisation hin zur gewissermaßen außerparlamentarischen Opposition.
Der innere Wandel der SH begann mit der Kritik an den Meraner Hochschulwochen 1966. Man bemängelte deren konservative Gestaltung, was zu starken Meinungsverschiedenheiten mit dem Mitveranstalter, dem Südtiroler Kulturinstitut, aber auch zu organisationsinternen Spannungen führte, die im Rücktritt des Vorsitzenden Heinz Zanon, des Altvorsitzenden Luis Durnwalder und schließlich des gesamten Vorstandes gipfelten.
Der Umbruch der Gesellschaft, der auch vor den Südtiroler Studenten nicht Halt machte, führte zu einer ernsthaften institutionellen Krise der SH. Im Juni 1971 wurde schließlich das statutarisch vorgeschriebene Referendum zur Abschaffung der Hochschülerschaft abgehalten, allerdings ohne - wie im Statut vorgesehen - von der Vollversammlung einberufen worden zu sein.(10)
Zu Beginn der 70er Jahre wurden das „Supplentenproblem" und die Hochschuldebatte akut: Die SH nahm immer engagierter an kulturpolitischen Debatten teil und organisierte Studientagungen zum Thema. Die Kluft zur SVP wurde immer größer. Noch in den 60er Jahren begann sich die SH mit der Öffnung gegenüber den Italienern in Südtiro zu beschäftigen.(11)
Das „Supplentenproblem" und die Hochschulfrage können in der Rückschau nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Die Oberschulreform brachte die Nebenerscheinung mit sich, dass an den Mittel- und Oberschulen über 80 % der Lehrpersonen ohne den nötigen Studienabschluss als Supplenten beschäftigt waren. In Zahlen ausgedrückt: etwa 800. An einer Änderung dieses Zustandes führte kein Weg vorbei. In diesem Zusammenhang wurde der Ruf nach einer eigenen Universität zum Zweck der Lehrerausbildung laut. Zur ihrer Gründung kam es zwar erst drei Jahrzehnte später, die Supplentenproblematik wurde aber dennoch gelöst: Durch die Supplentenkurse in Brixen ab 1970 (12) und die Werkstudentenkurse in Bozen. Nachfolgende „Supplentensanierungen", welche die Aufnahme von langjährigen Supplenten ohne Studientitel in die Stammrolle vorsahen, riefen bis in die jüngste Zukunft Proteste der SH hervor.
Das Herausgehen aus sich selbst und die mehr oder minder offene Gegnerschaft zur Politik der SVP lässt sich auch an den Mitgliedsstatistiken festmachen. Georg Fulterer schreibt 1973: „Da das ursprüngliche Ziel der SH, die Anerkennung der österreichischen Studientitel, erfüllt war, sich aber nicht alle Studenten mit der ‚großen Politik’ identifizieren konnten, kam es auch, dass sich sehr viele Kollegen von der SH distanzierten, ihre Aktivität im Verein einfroren oder erst gar nicht beizutreten gedachten. Folge: obwohl die Zahl der Studierenden in den letzten Jahren außergewöhnlich stark anwuchs, blieb die Mitgliederzahl gleich und ging heuer sogar zurück."(13)
Ihrer gesellschaftlichen Oppositionsrolle konnte die SH jedoch nur bedingt gerecht werden: Die politisch relevanten Kräfte im Land hatten bemerkt, dass der SH die Machtbasis fehlt. Von Jahr zu Jahr wechselt der Vorstand und der Vorsitzende und die Karten werden neu gemischt.(14)
Dennoch beschritt die SH auch in den 70er Jahren Neuland: 1976 besetzte mit Renate Mumelter erstmals eine Frau die prestigeträchtige Position der Vorsitzenden der Hochschülerschaft.
Die zweite Hälfte der 70er Jahre darf als politisch aktivste Zeit der SH betrachtet werden. Dies hing von drei Umständen ab:
- Italien war politisch extrem polarisiert. Die Kommunisten feierten ihren größten Wahlerfolg,
- über die Junge Generation (JG) versuchte die SVP die SH zu „bändigen",
- über massive Öffentlichkeitsarbeit machte die SH auf sich aufmerksam.
Stellvertretend für diesen Abschnitt steht wohl der „Brief der 83". Dieser entstand 1978 nach einem Besuch einer hochrangigen KPI-Delegation, die unter anderem auch mit Vertretern der SH zusammentraf. Günther Pallaver, seit 1977 SH-Vorsitzender, schrieb nach harten Angriffen der Jungen Generation der SVP und der Tageszeitung „Dolomiten" einen offenen Brief an den Landeshauptmann Silvius Magnago und an den Landesrat für Schule und Kultur Anton Zelger. In dem Brief prangerte Pallaver die Einengung der Meinungsfreiheit im Land an. Unterschrieben wurde der Brief von 83 Persönlichkeiten, unter anderem von Alexander Brenner-Knoll, Oktavia Brugger, Otto Saurer, Hans Widmann, Krista Posch, Rainer Seberich, Anton Sitzmann und Egmont Jenny. Vor allem die ausländischen Medien berichteten ausführlich über den Brief und unterstützten damit indirekt das Anliegen der SH. Wie Pallaver 24 Jahre nach dem Erscheinen des Briefes dem Verfasser erklärte, habe man völlig unerwartet ein großes Medienecho hervorrufen können und die Südtiroler Realität den Südtirolern selbst vor Augen führen können. „In Südtirol wurde durch die ‚Dolomiten’ ein Meinungspluralismus unterbunden. Dadurch war unsere einzige Möglichkeit, gehört zu werden, die Auslandspresse.", so Pallaver.
Besonders unter Pallavers Vorsitz wurde aggressive Öffentlichkeitsarbeit zum beliebten Mittel der SH, ihre Anliegen über Pressemitteilungen und -konferenzen zu präsentieren. Weder vorher, noch nachher gab sich die SH dermaßen politisch. Doch die Interessensvertretung nahm weiterhin zentralen Stellenwert ein. Auch hier wurden neue Wege begangen. Man versuchte Bande mit der ÖH zu knüpfen, um so bei Verhandlungen mit den zuständigen politischen Stellen mehr Gewicht in die Waagschale werfen zu können. Zu dieser Zeit setzte sich die SH neben den Fahrtkostenzuschüssen, der Studientitelanerkennung und den Stipendienangelegenheiten vor allem für die Gleichstellung der Südtiroler Studierenden (egal welcher Muttersprache) mit ihren österreichischen Kollegen ein.
SH-intern gab es gegen Ende der 70er Jahre „innerparteiliche" Spannungen. Über die konservativ ausgerichtete Junge europäische Studenteninitiative (JES) versuchte die SVP Einfluss in der SH zu gewinnen. Die Wahlgänge zwischen 1975 und 1978 gingen allesamt knapp an die linken Kräfte in der Hochschülerschaft, wobei, so Günther Pallaver, bei einer Wahl gar Hochschulgruppen gegründet werden mussten, um im Ausschuss die Mehrheit halten zu können.
Zu Beginn der 80er Jahre entspannte sich die Situation zwischen SVP und SH merklich. Damit einher ging allerdings auch eine Konzentration auf andere Schwerpunkte. 1985 wird beispielsweise die Aktion „Frauenhaus" angegangen, gleichzeitig tritt erstmals ein Vorstandskollektiv an die Spitze der Organisation. Von diesem Führungsmodell wird im nächsten Jahr zwar wieder abgegangen, ab 1989 wird die SH aber nur noch von Kollektiven „regiert".
Die SH arbeitet auch im Landesbeirat für das Recht auf Hochschulbildung mit, ihre Rolle als politische Vordenkerin scheint sie jedoch aufgegeben zu haben.(15)
Als 1989 eine Gruppe um Melitta Pitschl und Claudia Gaßlitter an die Spitze der SH gelangt, werden vor allem Frauenthemen in den Vordergrund geschoben. Höhepunkt dieser Phase ist die Planung eines Frauenprojekts (16), das allerdings niemals zur vollen Verwirklichung kam. Auch die erste Namensänderung fällt in diese Zeit: Die Südtiroler Hochschülerschaft nennt sich nun Südtiroler HochschülerInnenschaft.
1992 schließlich schlitterte die SH in eine existenzbedrohende Krise. Nach zwei Artikeln im Athesia-Wochenmagazin „WAS", in welchen die prekäre Finanzlage und angebliche unsaubere Machenschaften des Vorstandes angeprangert wurden, kommt es zum offenen Streit zwischen dem regierenden Vorstandskollektiv und einer Gruppe von Trienter Studenten. Diese hätten angeblich die ganze „WAS"-Aktion geplant. Nach drei Vorstandswechseln von März bis Juni 1992 beruhigt sich die Lage wieder. Die „WAS"-Affäre findet nach einer Klage der SH gegen das Verlagshaus Athesia 1994 mit einer Schadensersatzzahlung des Verlages ein Ende. Die Turbulenzen waren damit allerdings nicht ausgestanden. 1994, die SH hatte weiter mit Geldnöten zu kämpfen, traten Probleme in der Finanzgebarung und vor allem in der Vereinsführung auf - Chaos herrschte auf der Bude. (17)
Wieder manövrierte man sich aus dem Schlamassel heraus und seit 1995 hält der SH-Dampfer, ohne weiter von sich reden zu machen, seinen Kurs.
Heute versucht sich die sh.asus (asus steht nach einer erneuten Namensänderung für associazione studenti/esse universitari/e sudtirolesi) neu zu positionieren. Vier Angestellte im Büro in der Kapuzinergasse versuchen die Studierenden, die nach Informationen suchen, zu beraten.
In der aktuellen Fassung des Statuts versteht sich die SH als ein interethnischer Verein, dessen Hauptaufgabe es ist, die studentischen, sozialen und gesellschaftlichen Interessen der Südtiroler Studierenden zu vertreten (Art. 1.1, Statut 2002).
Im Ausschuss, der sich aus 19 Mitgliedern zusammensetzt, sind die Ortsgruppe vertreten. Im Augenblick gibt es Hochschulgruppen in Wien, Salzburg, Graz, Innsbruck, Padua, Bologna, und Trient.
Anmerkungen:
(1) Vgl. Ingrid Hasler, Der skolast im literarischen Leben Südtirols unter besonderer Berücksichtigung der Jahrgänge 1956 bis 1969, phil.Dipl. Innsbruck 199, S. 16.
(2) Franz von Walther, Die Gründung der Südtiroler Hochschülerschaft, in: der fahrende skolast; südtiroler hochschülerzeitung, 10. Jahrgang, Ausgabe 6/1965, S. 3 - 8, hier S. 3.
(3) Vgl. Rainer Seberich, Südtiroler Schulgeschichte. Muttersprachlicher Unterreicht unter fremden Gesetz, Bozen 2000, S. 241.
(4) Vgl. von Walther, Gründung der Südtiroler Hochschülerschaft, in: skolast 6/1965, S. 3 - 8, hier S. 3.
(5) Vgl. ebd.
(6) Vgl. Rainer Seberich, Fünf Jahre Südtiroler Hochschülerschaft, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 5. Jahrgang, Ausgabe 2/1960, S. 2; 10/11, hier S. 2.
(7) Vgl. SH-Archiv, v. Num. 7.
(8) Karl Berger, Statuten und Satzungen der Südtiroler Hochschülerschaft. Gedanken zu einer notwendigen Reform, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 7. Jahrgang, Ausgabe 4/1962, S. 14.
(9) Siehe SH-Archiv, v. Num. 4.
(10) Vgl. SH-Archiv, v. Num. 5 und Christian Alton, SH in Krise, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 16. Jahrgang, Ausgabe 3/1971, S. 2.
(11) Vgl. Hellmuth Ladurner, Der Streit beginnt. Streiflichter zur SH von 1965 - 1974, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 30. Jahrgang, Sondernummer Juni 1985, S. 10 - 11, hier S. 11.
(12) Vgl. Seberich, Südtiroler Schulgeschichte, S. 364.
(13) Georg Fulterer, Versuch einer Analysis der komplexen Größe SH, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 18. Jahrgang, Ausgabe 1/1973, S. 3 - 4, hier S. 3.
(14) Vgl. Ladurner, Der Streit beginnt, skolast Sondernummer 1985, S. 10 - 11, hier S. 11.
(15) Calimero, Die SH ist krank, in: der fahrende skolast: südtiroler hochschülerzeitung, 32. Jahrgang, Ausgabe 3/1987, S. 26.
(16) Brief an Landesrat Otto Saurer vom 18.12.1991, in: SH-Archiv, v. Num.108.
(17) Alexander Larch/Markus Mascelli, Die Ereignisse der letzten Wochen, in: SH-Archiv, v. Nummer 77.
Thomas Ohnewein
verwahrungsortes: südtiroler landesarchiv
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(update 1/08)