![]() ausstellung lager bozen/bolzano |
08-25.10.2002
Die von der Südtiroler HochschülerInnenschaft gezeigten Wanderausstellungen „Lager Bozen“ und „Auschwitz – Eine Ausstellung gegen das Vergessen“ lockten über 2000 BesucherInnen ins Foyer der Gemeinde Bozen. Während der 12 Ausstellungstage hatten SchülerInnen, StudentInnen, ZeitzeugInnen und sonstige Interessierte die Möglichkeit sich über einen Teil Südtiroler Geschichte zu informieren.
Das NS-Durchgangslager Bozen war vom Frühling 1944 bis zum 3. Mai 1945 in Betrieb. Etwa 11.500 Menschen wurden in diesem Zeitraum in das Lager gebracht. 13 Transporte brachten einen Teil der Inhaftierten in die Vernichtungslager des Dritten Reiches: nach Mauthausen, Flossenbürg, nach Dachau, Ravensbrück und Auschwitz. Diejenigen, die im Lager in Bozen verblieben, wurden zur Zwangsarbeit im KZ oder in den Außenlagern verurteilt.
Begleitend zu den Ausstellungen zeigte die Südtiroler HochschülerInnenschaft Videos mit Aussagen von Zeitzeugen in deutscher und italienischer Sprache. Die Webseiten der verschiedenen Konzentrationslager vervollständigten das Informationsangebot. Mit Vorträgen, Filmen und einer abschließenden Podiumsdiskussion zum Widerstand in Südtirol von 1943 – 1945 wurde zusätzlich ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.
Die kritische Aufarbeitung von Geschichte und der Versuch der Vergangenheitsbewältigung muss, angesichts den jüngsten Ereignissen in der Tagespolitik, weiterhin und noch effizienter stattfinden.
link:
auschwitz eine ausstellung gegen das vergessen
konzentrationslager mauthausen
konzentrationslager flössenburg
konzentrationslager ravensbrück
filmlink:
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"le politiche penali dell`era della globalizzazione" Emilio Santoro
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